Zunft der
Gwäägger vom
Biberich

Ursprung 1980
Die Wiege
Die Wiege der Beringer Fasnacht
liegt im Jahr 1980 am Biberichweg 14 am Fusse des Biberich, dem
Hügel westlich vom Dorf. Der Anlass, wo die Idee einer Guggemusig geboren wurde,
war die Geburtstagsfeier des Zunftmeisters Heiri Wanner.
Ein Jahr
später ...
Ein Jahr später zog die erste
Guggemusig von Beringen am Freitag abend durch die
Restaurants und am Samstag
Nachmittag gaben die Biberich Gwäägger, der Name war damals schon geboren, ein
kleines Konzert vor dem Altersheim.
Und noch ein
Jahr später die Fasnacht ....
Am Anfang stand die Idee,
für die Kinder einen Umzug zu organisieren. Die erste Route führte vom
Brandplatz über den
Postberg-Schulberg-Herrengasse-Steig-Oberdorf-Unterdorf-Sonne.
Was ist jedoch ein Umzug ohne
Kindermaskenball? Diese Veranstaltung fand im alten
Sonnensaal statt. Zu guter letzt ging am Freitag
Abends,
der Saal war schon dekoriert, der erste Gwaagge Ball über die Bühne.
Noch ein Jahr
später die Uusgwaaggete...
Das nächste Kind der
Gwaagge-Fasnacht, das geboren wurde war die
Uusgwaaggete am Samstag. Diese wurde zuerst nur im Restaurant Sonne
gefeiert.
Ein Jahr später ging die
Uusgwaaggete bereits im Saal über die Bühne.
1983 Eine Zunft wird gegründet
Bereits hatten die Aktivitäten
der Fasnacht einen solchen Umfang angenommen, dass ein
Verein, eine Gesellschaft oder Ähnliches
gegründet werden musste. Im November 1983 trafen sich
die Guggemusiker und einige Freunde zur Gründungsversammlung einer Zunft im Saal
des Restaurant Sonne. Zum ersten Zunftmeister der Zunft der Gwäägger vom
Biberich wurde Heiri Wanner gewählt. Die weiteren Ämter im Zunftrat wurden wie
folgt besetzt: Kanzler; Heinz Heydecker, Säckelmeister; Hans Stamm,
Zunftschreiberin; Susi Nyffenegger, Zeugherr (Materialverwalter); Hansruedi
Nyffenegger. Jeweils im November, um Martini findet die Jahresversammlung,
genannt „Zunfthock“ statt. Dabei werden die statutarischen Geschäfte und Wahlen
erledigt.
1984 Iitschättärete
Zum ersten Mal wird 1984 die
Gwaagge-Fasnacht mit dem Urknall morgens um 5.33 Uhr eröffnet. Der Sternmarsch
zum Brandplatz, das Aufziehen der Fasnachtsfahnen,
sowie das gemeinsame Morgenessen im Ochsen gehören heute noch zu den
traditionellen Anlässen.
Seither ...
1985 wir
ziehen um..
Von nun an, das heisst nach der
Eröffnung der Zimmerberganlage im Jahre 1985, ist hier das Zentrum der Gwaagge
Fasnacht in Beringen. Mit dem Umzug in die Zimmerberganlage eröffneten
sich neue Perspektiven, was auch mit viel Arbeit
verbunden war. So wurde eine neue Dekoration für die
Hallen geschaffen, die schnell
einige Nachahmungen an anderen Orten gefunden
hatte.
Seither
führt auch die Route des Umzugs vom Aufstellungsort an
der Wiesengasse - über das Unterdorf - Oberdorf zur Zimmerberganlage.
1986 eine
Fasnachtsplakette ..
Ein Wunsch geht in Erfüllung:
Beringen bekommt eine eigene Fasnachtsplakette. Die Idee, mit einem alten
Gebäude im Dorf, das nicht mehr existiert oder in
seiner ursprünglichen Form nicht mehr zu sehen ist und dem Gwäägger, in seinem
Gwändli vom Vorjahr, ist bis heute geblieben. Die Plaketten wurden bis heute
ausnahmslos von Walter Stamm, Gründungsmitglied entworfen.
1987 Guggemonster der besonderen Art
In der Arena zwischen der
Zimmerberganlage und dem Schulhaus steigt das erste Beringer Guggenmonster. Die
besondere Lage und die Aufteilung der Gugger gibt diesem Anlass gleich von der
ersten Minute bis heute einen besonderen Sound.
1990 10 Jahre Guggemusig
Biberich Gwäägger
Anfang Januar feierte die Guggemusig im Zimmerbergsaal mit befreundeten Guggen, Zünften und Vertretern der
Beringer Dorfvereinen mit einem rauschenden Fest das 10-jährige
Bestehen. Einen ganz besonderen Applaus erhielt dabei die komplette erste
Formation der Biberich Gwäägger.
1991 „Golf Krieg“ Keine Fasnacht in Beringen
Aus Anlass des Golfkrieges wurde
die Beringer Gwaagge Fasnacht nach einer großen Versammlung im Saal des
Restaurants Sonne, bei der die Beringer Fasnacht
Cliquen eingeladen waren, abgesagt.
Im Vorfeld erhielt die Ehefrau
des Zunftmeisters, während ihr Mann an einer Live Diskussion am Radio Munot
teilnahm, per Telefon eine Bombendrohung. Auch das ist "Fasnacht".
1994 Delegiertenversammlung des HEFARI
Aus Anlass des 10-jährigen
Bestehens der Zunft der Gwäägger vom Biberich,
übernahm die Zunft im Oktober 1994 die Delegiertenversammlung des
Helvetischen Fasnachtsrings,
HEFARI. 400 Gäste und Delegierte waren an diesem Samstag zur Versammlung in
Beringen zu Gast. Am abendlichem Geburtstags-Fäscht
brachten die Biberich Gwäägger mit ihrer musikalischen Weltreise den bis zum
letzten Platz gefüllten Saal fast zum Bersten.
2001 SH 500
Die Fasnacht 2001 stand ganz im Zeichen der 500 Jahre
Feierlichkeiten zum Beitritt des Kanton Schaffhausen zur
Eidgenossenschaft. Am Umzug nahmen Vertreter
der 13 alten Orte teil die im 16. Jahrhundert die schweizerische
Eidgenossenschaft bildeten.
2003 20 Jahre Zunft der Gwäägger vom Biberich
Mit einem farbenprächtigen Umzug wurde
der 20. Geburtstag der Zunft gefeiert. Dabei waren alte und neue Freunde der
Beringer Gwaagge Fasnacht und als spezieller Gast das
Berliner Prinzenpaar
Ehrenzunftmeister Heiri Wanner
Nach 20 Jahren tritt der erste und
einzige Zunftmeister der Biberich Gwäägger zurück. Anlässlich des ordentlichen
Zunfthocks 2003 wurde Heiri Wanner zum Ehrenzunftmeister gewählt. Der Zunftrat
gab sich, mit einer Satzungsänderung, genehmigt von der Zunftversammlung, ein
neues Gesicht. Neu zählt der Zunftrat 7 Mitglieder, wobei der Guggeboss von
Amtes wegen und der Ehrenzunftmeister Heiri Wanner nicht gewählt werden müssen.
Der Zunftrat wird neu von einem Zunftratspräsidenten oder Zunftratspräsidentin
während einem Jahr geführt. Dieser wird vom Zunftrat selber bestimmt.
Gwaagge - Fasnacht, wie sie bis anhin war
Die Gwaagge Fasnacht findet
traditionell und das seit 1983, 5 Wochen vor Ostern statt und umfasst in der
Regel folgende
Anlässe.